„Was kostet eine App?“ ist eine der häufigsten Fragen, die wir hören – und die ehrlichste Antwort lautet zunächst: Es kommt darauf an. Das klingt unbefriedigend, deshalb machen wir es in diesem Artikel konkret. Du erfährst, welche Faktoren den Preis treiben, welche Budgets realistisch sind und wie du clever startest, ohne dein ganzes Kapital zu verbrennen.
Die kurze Antwort: eine grobe Spanne
Eine App kann ab etwa 2.500 € beginnen und je nach Umfang in den fünf- bis sechsstelligen Bereich gehen. Damit kannst du erstmal wenig anfangen – aber die Spanne zeigt das Wichtigste: Nicht „die App“ kostet Geld, sondern die Funktionen dahinter. Eine einfache App mit einem klaren Kernzweck ist ein anderes Projekt als eine Plattform mit Nutzerkonten, Echtzeit-Updates, Zahlungen und Backend.
Die 6 Faktoren, die den Preis wirklich bestimmen
- Funktionsumfang: Der mit Abstand größte Hebel. Jede Funktion – Login, Suche, Chat, Zahlungen, Benachrichtigungen – ist eigener Aufwand. Weniger Features = günstiger und schneller.
- Plattform: Nur iOS? Nur Android? Beides? Mit modernem Cross-Platform-Ansatz baust du aus einer Codebasis für beide Systeme – das spart spürbar gegenüber zwei getrennten Apps. Mehr dazu in Native vs. Cross-Platform.
- Backend & Daten: Eine App, die Nutzerkonten, gespeicherte Daten oder Echtzeit-Funktionen braucht, benötigt ein Backend. Eine reine Info-App nicht.
- Design: Ein individuelles, durchdachtes Design kostet mehr als ein Standard-Layout – zahlt sich bei nutzerzentrierten Apps aber aus.
- Integrationen: Schnittstellen zu Zahlungsanbietern, Karten, externen Systemen erhöhen den Aufwand.
- Komplexität der Logik: Ein Buchungssystem mit Verfügbarkeiten und Regeln ist aufwendiger als eine simple Liste.
Realistische Budget-Beispiele
Damit es greifbar wird – grobe Orientierung, kein Festpreis:
- Einfache App / MVP (ab ca. 2.500 €): ein Kernfeature, sauber umgesetzt, schnell live. Ideal, um eine Idee zu validieren.
- Mittlere App: Login, Datenbank, mehrere zusammenhängende Funktionen, individuelles Design. Hier bewegen wir uns meist im mittleren vier- bis fünfstelligen Bereich.
- Komplexe Plattform: viele Nutzerrollen, Echtzeit, Zahlungen, Integrationen. Solche Projekte planen wir in Meilensteinen – das Budget wächst mit dem Umfang.
Der klügste Weg: klein anfangen mit einem MVP
Du musst nicht alles auf einmal bauen – und solltest es meistens auch nicht. Mit einem MVP startest du mit dem Kernfeature, bringst es schnell auf den Markt und baust auf Basis von echtem Nutzerfeedback weiter. Das hat zwei Effekte: Dein Anfangsbudget ist deutlich kleiner, und du steckst kein Geld in Funktionen, die am Ende niemand benutzt. Wie das abläuft, zeigt unser Leitfaden MVP entwickeln in 6 Schritten.
Laufende Kosten nicht vergessen
Die Entwicklung ist eine einmalige Investition, aber eine App lebt weiter: Server, App-Store-Gebühren, Updates für neue Betriebssystemversionen, Bugfixes. Dafür bieten wir optionale Betreuungspakete ab 199 € im Monat an – damit deine App stabil und aktuell bleibt, ohne dass du dich selbst um die Technik kümmern musst.
Warum Festpreis statt Stundenzettel
Wir nennen den Preis, bevor wir anfangen. Nach dem Erstgespräch und einem klar definierten Scope bekommst du einen Festpreis – keine offene Rechnung, die mit jeder Stunde wächst. Das gibt dir Planungssicherheit und uns den Anreiz, effizient zu arbeiten.
Wie lange die Entwicklung dauert, ist die natürliche Anschlussfrage – die beantworten wir in Wie lange dauert App-Entwicklung?. Und wenn du wissen willst, was deine konkrete Idee kostet: Genau dafür ist das kostenlose Erstgespräch da. Du beschreibst dein Vorhaben, wir geben dir eine ehrliche Einschätzung – schau dir auch unsere App-Entwicklung an.